Eine tragbare Wand, ein Kostüm, leicht beweglich verhindert, schützt und fördert sie Interaktion zugleich.
Ermöglicht wird ein spielerischer Austausch zwischen Innen und Außen, Räumen, und den sich dahinter befindenden Körpern. Das architektonische Kostüm zum Thema „Privacy“ ist  Ergebnis eines Seminars am Institut für Urbanistik der Kunstuniversität Linz, kombiniert mit Eindrücken aus einer Exkursion mit dem Institut raum&designSTRATEGIEN zu den Plattenbauten in Leipzig.

Es entsteht eine Wechselwirkung zwischen Beobachter und Beobachtetem. Das Betreten von Privatsphäre passiert nicht nur über visuelle Grenzen, in der Architektur z.B. durch Fenster und Türen, sondern auch durch das Ansprechen verschiedener Sinnesorgane. Sprichwörtlich kann kann damit jeder “seine Nase in fremde Angelegenheiten stecken“, aber eben auch mittels unkonventioneller Berührungspunkte durch eine dünne Wand kommunizieren.